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Deutsch-Französischer Doppelmaster in Architektur
Doppelmaster

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Studienverlauf
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Modulhandbuch
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Schlüsselqualifikationen
ZAK

EURIIS

INTER-ACT

Bauen und Planen in Euroregionen

Profil

Das deutsch-französische Doppelmasterprogramm in Architektur wird gemeinsam von der Ecole Nationale Supérieure de l'Architecture de Strasbourg ENSAS und der Fakultät für Architektur des Karlsruher Institutes für Technologie KITangeboten und hat Pilotcharakter für die Öffnung des Arbeitsmarktes im Zuge einer grenzüberschreitenden Planungspolitik. Diplomierte Architekten und Stadtplaner können sich als Fachleute in grenzüberschreitenden Fragen etablieren, wie auch in Bezug auf regionale und wirtschaftliche Fragen der Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung. In Straßburg und Karlsruhe erwerben sie die Kenntnisse und Methoden zum Umgang mit unterschiedlichen räumlichen Maßstäben - von der Region zur Stadt und vom Stadtquartier zum Gebäude. Die Region Oberrhein dient insofern als Versuchsfeld für die Studierenden. Das Studienprogramm garantiert zugleich eine Übertragbarkeit des erlernten Wissens und der angeeigneten Kompetenzen auf andere Regionen Europas. 


Das Doppelmasterprogramm in Architektur wird gefördert von der Deutsch-Französischen Hochschule in Saarbrücken DFH

 


Studienverlauf

Die geographische Nähe der beiden Architekturhochschulen zueinander, deren Lage innerhalb eines gemeinsamen, charakteristischen Landschaftsraumes, der Oberrheinischen Tiefebene, und zugleich zwei verschiedener europäischer Staaten, bedeuten eine einmalige Situation. Sie machen ein eng verzahntes Studienprogramm möglich, das von dem lebendigen Austausch der Studierenden und Dozenten beider Hochschulen lebt. 


Dem viersemestrigen Doppelmasterprogramm liegt ein entsprechend hoher Integrationsgrad zugrunde: Im ersten Studienjahr studieren die je in Straßburg und Karlsruhe eingeschriebenen Studierenden gemeinsam, wobei sie das erste Semester an der ENSAS und das zweite Semester am KIT verbringen. Die im ersten Studienjahr entstandene Gruppendynamik wird im dritten Semester durch die Belegung von Modulen und Lehrveranstaltungen je zur Hälfte an der Heimat- und an der Partnerhochschule weiter gefördert. Im vierten Semester studieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer voll an ihrer Heimathochschule mit dem Ziel, die eigene Masterarbeit zu erstellen. Ein, die vier Mastersemester begleitendes interkulturelles Tutorium unterstützt die Studierenden dabei, sich innerhalb der doppelmasterspezifischen Thematik zu positionieren. 


Zu den Leistungen des Doppelmasterprogramms gehören neben dem Aufenthalt an der Partnerhochschule das Absolvieren eines Büropraktikums von mindestens zwei Monaten im Partnerland. An der Partnerhochschule erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden an der Heimathochschule auf die, für die Vergabe der Abschlüsse notwendigen Leistungen angerechnet. Das Doppelmasterprogramm folgt den Studien- und Prüfungsordnungen der Masterstudiengänge in Architektur der ENSAS und des KIT. 

 


Abschlüsse

Aus der Masterarbeit muss die besondere Thematik des Doppelmasterprogramms - Bauen und Planen in Euroregionen, grenzüberschreitendes Entwerfen - hervorgehen. Die Endpräsentation findet vor einer gemeinsamen Jury aus Vertretern der ENSAS und des KIT statt. 


Die Diplomurkunde besteht aus drei Teilen: 


(1) Master of Science in Architektur (M.Sc. in Architektur), ausgestellt durch das KIT
(2) Diplôme d'Etat d'architecte (grade de Master), ausgestellt durch die ENSAS 
(3) Doppeldiplomzertifikat, ausgestellt durch die ENSAS und das KIT

 


Zulassung

Studierende, die an diesem Studienprogramm teilnehmen möchten, benötigen einen Bachelorabschluss in Architektur oder einen mindestens gleichwertigen Abschluss sowie den Nachweis über ein erfolgreich absolviertes 12-wöchiges Büropraktikum. Noch im Diplomstudiengang Architektur eingeschriebene Studierende müssen das dritte Studienjahr erfolgreich beendet haben, um zugelassen zu werden. Erforderlich sind außerdem Kenntnisse in der Sprache des Partnerlandes, die dem Sprachniveau B2 des "Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen" entsprechen. Die Bewerber werden darin an ihrer Heimathochschule geprüft. 


Die Auswahl erfolgt über ein zweistufiges Verfahren: Am Anfang steht die Auswahl über eine Bewerbungsmappe. Im anschließenden Auswahlgespräch beurteilt eine Jury aus Vertretern der ENSAS und des KIT die persönliche und fachliche Motivation der Kandidaten. 


Bewerbungsmappen werden bei der ENSAS bzw. bei der Fakultät für Architektur des KIT eingereicht und müssen folgende Unterlagen enthalten: 

• Motivationsschreiben, 
• Lebenslauf,
• Notenspiegel und Übersicht aller bis zu diesem Zeitpunkt erbrachten Studienleistungen,
• Kopie des Bachelorzeugnisses oder des Zeugnisses über einen mindestens gleichwertigen Abschluss,
• Mappe mit Studien und eigenen (Entwurfs-) Projekten,
• Nachweis der Sprachkenntnisse in Deutsch (DSH2 oder gleichwertig) und Französisch. 


Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2016/17 ist am 1. Juni 2016. Das Auswahlgespräch findet Anfang Juli 2016 in Karlsruhe statt. Die Teilnahme am Auswahlgespräch ist Voraussetzung für die Einschreibung an der jeweiligen Hochschule.

 


Immatrikulation und Studiengebühren

Während des Aufenthaltes an der Partnerhochschule bleiben die Teilnehmer an der Heimathochschule immatrikuliert, wo die Verwaltungs- bzw. Studiengebühren zu entrichten sind. Von den Studiengebühren der Partnerhochschule sind die Studierenden befreit und haben nur geringe Einschreibegebühren zu entrichten.